
„Irgendwann einmal ein Buch schreiben“ war lange ein Traum von mir, und ich dachte dabei vor allem an Kinderbücher. Das erste Buch war dann im Jahr 2013 allerdings meine Bachelorthesis: „Frauen und Führung in der katholischen Kirche“. 10 Jahre später war ich Mitherausgeberin der Bücher „Selbstverlust und Gottentfremdung – Spiritueller Missbrauch an Frauen in der katholischen Kirche“ und „Machtmissbrauch im pastoralen Dienst – Erfahrungen von Gemeinde- und Pastoralreferent:innen“. In all den Jahren habe ich immer wieder Artikel oder auch Buchbeiträge zu kirchenkritischen Themen verfasst. Zur Kinderbuchautorin wurde ich im Zusammenhang mit meiner Herzkrankheit in der Zeit des Wartens auf ein neues Herz. Informationen dazu sind in der Rubrik „Organtransplantation“ zu finden.
Die Veröffentlichungen und Interviews sind in folgenden Rubriken sortiert:

Machtmissbrauch im pastoralen Dienst
Erfahrungen von Gemeinde- und Pastoralreferent:innen
herausgegeben von
Regina Nagel und Hubertus Lürbke
Verlag Herder
1. Auflage 2023
224 Seiten
ISBN: 978-3-451-39853-7
Leseprobe
Buch beim Verlag
Dieses Buch entstand im Rahmen meines Engagements im Bundesverband der Gemeindereferent*innen Deutschlands e.V. und auf Grundlage eines einstimmigen Beschlusses der Delegiertenversammlung im Mai 2022, eine bundesweite Umfrage unter Gemeinde- und Pastoralreferent*innen durchzuführen. Viele erleben eine Missachtung ihrer Arbeitnehmer*innenrechte. Umfrageergebnisse und Betroffenenberichte zeigen die Probleme auf. In einem weiteren Teil kommen Betroffene von Machtmissbrauch im pastoralen Dienst ausführlich zu Wort. Sie sprechen öffentlich aus, was sonst nur im kollegial-vertrauten Kreis erzählt wird. Vertiefende Reflexionen von Fachpersonen aus Personalführung, Organisationsentwicklung, Psychiatrie, Kirchenrecht und Theologie runden den Band ab.

Selbstverlust und Gottentfremdung
Spiritueller Missbrauch an Frauen in der katholischen Kirche
herausgegeben von
Barbara Haslbeck, Ute Leimgruber, Regina Nagel und Philippa Rath
Patmos Verlag
1. Auflage 2023
304 Seiten
ISBN: 978-3-8436-1475-7
Leseprobe
Buch beim Verlag
Frauen erzählen von ihren Erfahrungen mit spirituellem Missbrauch in Orden, in geistlichen Gemeinschaften und in der Seelsorge. Das Buch zeigt, wie Spiritualität benutzt werden kann, um andere zu kontrollieren, zu manipulieren und auszubeuten. Es zeigt aber auch, dass der Weg zurück in eine autonome Lebensgestaltung möglich ist. Die Zeugnisse der Frauen werden ergänzt durch Analysen von Machtstrukturen in Seelsorgebeziehungen und religiösen Gemeinschaften. Meine Aufgabe im Herausgeberinnenteam war die Unterstützung einiger Autorinnen beim Verfassen ihrer Erfahrungsberichte. Mein eigener, das Thema reflektierender Beitrag hat den Titel: „Was ich dir sage, sagt dir Jesus selbst.“

Frauen und Führung in der katholischen Kirche
Erfahrungen, Einstellungen, Interessen und Kompetenzen von Frauen im pastoralen Dienst
Autorin Regina Nagel
Paulinus Verlag
1. Auflage 2013
112 Seiten
ISBN: 978-3-7902-1823-7
Buch beim Verlag
„Wegen der fortdauernden Abwertung, Geringschätzung und Ablehnung von Frauen-Charismen und -Berufungen durch das rein männlich-zölibatär besetzte Leitungsamt in der Amtskirche gehen dem Volk Gottes unzählige Kompetenzen und Begabungen verloren. Diese würden in der gegenwärtigen Situation pastoral und spirituell dringend gebraucht. Die tatsächliche Dramatik des zunehmenden Auszugs von Frauen aus der Kirche hat diese Leitung offensichtlich noch nicht erfasst bzw. verschließt die Augen davor und nimmt sie nicht ernst.“.
Dieses Zitat stammt aus einer von mir im Jahr 2012 bundesweit durchgeführten Befragung, an der mehr als 200 Pastoral- und Gemeindereferent*innen teilgenommen haben. Durch diese Arbeit habe ich mich an der SRH Fernhochschule Riedlingen für den Bachelor in Wirtschaftspsychologie qualifiziert.
Seit ein paar Jahren gehöre ich zu den Autor*innen der Rubrik „Standpunkte“ bei katholisch.de.
Das Thema ist frei wählbar und die vorgegebene Zeichenzahl sind ca. 2000 Zeichen mit Leerzeichen.
| Standpunkt | Kurzbeschreibung |
|---|---|
| Das „Christentum“ der AfD – ausschließend und ethnonationalistisch (30.01.2026) | Fünf Landtagswahlen stehen bevor – überall kann sich die AfD Erfolge ausrechnen. Einer ihrer Gegner: das Christentum, das auf Nächstenliebe und Menschenwürde setzt. Wie man dagegen argumentieren kann, zeigt Regina Nagel. Weiterlesen |
| Empathie und Humanität sind keine Schwächen (13.03.2025) | „Die grundlegende Schwäche der westlichen Zivilisation ist Empathie“, behauptet Elon Musk. Regina Nagel widerspricht dem deutlich. Sie ruft dazu auf, sich gerade jetzt im Engagement für Menschlichkeit zu vernetzen. |
| 2025 soll für Zuversicht stehen statt für Angst und Wut (02.01.2025) | Im Jahr 2025 muss die Scham das Lager wechseln, fordert Regina Nagel. Das Zitat des französischen Vergewaltigungsopfers Gisèle Pelicot lasse auf viele Situationen übertragen – gerade in einer Zeit immer größerer Herausforderungen, |
| Weltsynoden-Ergebnisse waren zu erwarten – und reichen nicht (29.10.2024) | Regina Nagel blickt ernüchtert auf die Ergebnisse der Weltsynode. Der immanente Machtmissbrauch in System und Lehre sei nicht thematisiert worden. Sie fragt sich: Wird es jemals eine Synode geben, die sich an die Abgründe der Kirche wagt? |
| Wir brauchen gemeinsames Handeln gegen Hass (26.08.2024) | „Ich bitte Sie, wenn Sie glauben, beten Sie mit mir und wenn nicht, dann hoffen Sie mit mir.“ So lautete der letzte Satz des Bürgermeisters von Solingen, Tim Kurzbach, nach seinen ersten Worten zur entsetzlichen Tat. Auf Facebook wurde die Kommentarfunktion dazu eingeschränkt, wohl wegen Hasskommentaren. Weiterlesen |
| Spirituelle Autonomie stärken, um Sekten in der Kirche zu verhindern (15.12.2022) | Im Podcast „Im Sog der Integrierten Gemeinde“ des Bayerischen Rundfunks (BR) sagt Ex-Mitglied Monika Kindler: „Wir hingen da drin wie eine Fliege im Spinnennetz. Wir haben das nicht gemerkt.“ Der Podcast und die Reportage des BR „Seelenfänger – Verrat im Namen des Herrn: Die Integrierte Gemeinde“ ermöglichen einen breitgefächerten Einblick in die Abgründe einer katholischen „Bewegung“, in Methoden der Seelenfängerei, das Leid der Betroffenen und die Unterstützung durch die Hierarchie bis hin zu Josef Ratzinger. Weiterlesen |
| Respekt für alle, die in kirchlichen Tätersystemen Widerstand leisten (01.02.2024) | „Das Erkennen der Einsamkeit dieser Erfahrungen hat mich genauso erschüttert, wie der fehlende Aufschrei gegen dieses zutiefst missbräuchliche System.“ So beschreibt Regina Elsner ihre Zeit des Wartens auf die kirchliche Lehrerlaubnis. Zum unsäglichen Nihil-Obstat-Verfahren findet sie klare Worte: „Es ist der Ort, an dem missliebige Theologien aussortiert werden, hochqualifizierte Theolog*innen erpresst werden, Bischöfe ganze Fakultäten an staatlichen Universitäten lahmlegen können, Denunziation und Willkür blühen, und ein enges Netz an aufrichtiger Dankbarkeit, erzwungenen Schuldigkeiten und Abhängigkeiten dafür sorgen, dass niemand darüber spricht.“ Weiterlesen |
| Was man christlich-fundamentalistischen Strömungen entgegensetzen kann (11.04.2023) | „Evangelikale – Mit Gott an die Macht“, so lautet der Titel einer Dokumentation, die in der Karwoche bei Arte zu sehen war. Sie ist bis Juni in der Mediathek aufrufbar. Aktuell bezeichnen sich 660 Millionen Christen als evangelikal und die Zahl wächst stetig. In ein paar Jahren wird jeder zehnte Mensch dieser Bewegung angehören, die zurückgeht auf Billy Graham und die sich seit knapp 80 Jahren als Massenbewegung über verschiedene Kontinente ausgebreitet hat. Grundprinzipien sind die individuelle Bekehrung, die Unfehlbarkeit der Bibel, der Sühnetod Jesu und der missionarische Eifer. Wer noch meint, bei spirituellem Missbrauch gehe es nur um tragische Einzelfälle, dem wird durch die Dokumentation die auch politische Brisanz einer fundamentalistischen, rechtsgerichteten „Evangelisierung“ vorgestellt. Weiterlesen |
| Opferschutz ist wichtiger als Furcht vor Kirchenspaltung (09.02.2023) | Das Kontinentaltreffen in Prag ist geprägt von Spannungen. Die österreichische Sozialethikerin Petra Steinmair-Pösel hat dies in einem ihrer Wortbeiträge aufgegriffen. Anhand weniger Beispiele zeigte sie auf, dass die einen eine inklusive, geschlechtergerechte, synodale Kirche mitgestalten wollen, während andere befürchten, dass diese Ausrichtung die angeblich gottgewollte, wahre Kirche zerstören wird. Steinmair-Pösel hofft, dass Gesprächsbereitschaft zu einem versöhnten Miteinander im Sinne eines Konsenses, experimenteller Räume oder subsidiärer Lösungen führen kann. Ihr Plädoyer klang fast wie ein Vorschlag zur Mediation. Doch wie realistisch ist diese Idee? Weiterlesen |
| Gebt den Frauen das Kommando (13.06.2023) | „Gebt den Frauen das Kommando“ war der Titel der Veranstaltung und es ging in dem Fall nicht um eine Umkehrung der Verhältnisse in der katholischen Kirche, sondern um feministische Außenpolitik. Das Podium im Rahmen des evangelischen Kirchentags war besetzt mit hochengagierten, beeindruckenden Frauen, der Saal war voll und die Zeit viel zu kurz. Am Ende waren die Dringlichkeit und Vielfalt des Themas wohl allen klar: Feministischer Außenpolitik geht es um Gerechtigkeit für alle, die diskriminierten Gruppen angehören. Weiterlesen |
| RTL-Passion Der Handlung hätten mehr Fakten gutgetan (02.04.2024) | 2,23 Millionen Menschen haben „Die Passion“ gesehen. Das lässt hoffen, dass noch erfreulich viele im RTL-Einzugsgebiet wissen, beziehungsweise wahrnehmen konnten, woran die Kar- und Ostertage erinnern. Positiv ist auch, dass das Event zur Diskussion anregt. Das Spektrum der Kommentare reicht von „beeindruckend und berührend“ bis „absurd“. Evangelikale „Zeugnisse“ von Kreuztragenden gaben allerdings Anlass zu Fragen wie: „Ist die RTL-Redaktion pfingstlerisch unterwandert, gab es Beratung und wer hat solche Szenen ausgewählt?“ Weiterlesen |
| Mut zeigen gegen Belehrung und für spirituelle Selbstbestimmung (02.10.2023) | Vor Beginn der vergangenen Vollversammlung der Bischofskonferenz gab „Maria 2.0“ per Pressemitteilung bekannt, dass sie die Hoffnungen anderer Reformgruppen aktuell nicht mehr teilen und deshalb bewusst auf eine Aktion in Wiesbaden verzichten würden. Miki Herrlein von #OutInChurch sagte es in der Pressekonferenz von „Wir sind Kirche“ so: „Wir befinden uns nicht mehr in der Zeit des Forderns, sondern des Warnens; und wir können es uns als Christ*innen nicht mehr leisten, nicht politisch zu sein!“ Weiterlesen |
| Wo blieb die kritische Berichterstattung über den Weltjugendtag? (08.08.2023) | Sonne, Farben, Fröhlichkeit und unzählige junge Menschen beim Weltjugendtag in Lissabon. Für viele waren es wertvolle Tage – vor allem die Begegnung mit Teilnehmenden aus so vielen Ländern der Welt. „Gar nicht so konservativ, wie man denkt“, sei der WJT, so der Vorsitzende des BDKJ, Gregor Podschun. Das Programm seines Jugendverbandes hat mir u.a. mit der gut besuchten Veranstaltung zu Klimagerechtigkeit und Kolonialismus signalisiert: Wir sind auch noch da – nicht nur die, die auf der Neuevangelisierungwelle schwimmen! Weiterlesen |
| Macht, Geld und Gebet: Vorsicht vor Münchner Evangelisierungsevent (19.06.2024) | Am Wochenende findet in München die Veranstaltung „Unum24“ statt. Mit Blick auf die Teilnehmer-Liste warnt Regina Nagel vor der Veranstaltung: Es gehe den Organisatoren um Macht und Geld – und eine gefährliche Form der Spiritualität, kommentiert sie. Weiterlesen |
| Viele Menschen leiden an Einsamkeit – wie kann die Kirche helfen (01.12.2023) | Wenn über Einsamkeit gesprochen wird, sind meist ältere Menschen im Blick. Ein bundesweites Kompetenznetz gegen Einsamkeit stellt dazu viele hilfreiche Informationen und Handlungsmöglichkeiten vor. Kaum im Blick sind dabei bisher junge Menschen. Aktuelle Studienergebnisse zeigen jedoch, dass Einsamkeit gerade in dieser Gruppe zunehmend zum Massenphänomen wird. Die Studie zur Einsamkeit von jungen Menschen, an der in NRW knapp 1.000 Personen im Alter von 16-20 Jahren teilgenommen haben, legt dar, dass sich 16 Prozent dieser Altersgruppe oft sozial einsam fühlen. Weiterlesen |
| Beitrag | Kurzbeschreibung |
|---|---|
| „Ich fürchte aber Gott, wenn ich schweige, und fürchte aber unverständige Menschen, wenn ich schreibe.“ (2024/3, S. 22-26) | Waren Beginen die ersten Aktivistinnen für Geschlechtergerechtigkeit und spirituelle Selbstbestimmung in der katholischen Kirche? Wie ist das Beginenwesen in Europa entstanden? Welche Varianten gab es, was Lebensweise und Religiosität anbelangt? Wie positionierte sich die Leitungsebene der Kirche? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich der Artikel zu Beginen im Mittelalter. (Zum Text) |
| Rezension: Rechte Versuchung (Sonja Angelika Strube) (2024/3, S. 16-17) | In ihrem Buch „Rechte Versuchung“ schreibt Sonja Angelika Strube (und meint damit die Tagespost): „Wer als Christ, Christin oder sich als christlich verstehendes Medium trotz dieser klar erkennbaren antidemokratischen Positionierungen an Protagonisten der Neuen und Extremen Rechten festhält, muss es sich gefallen lassen, auch selbst als antidemokratisch und extrem rechts bezeichnet zu werden.“ Zum Text |
| Rezension: Wieder ich selbst (Birgit Abele) (2024/2, S. 14-17) | Nach Redaktionsschluss erreicht mich eine E-Mail des Herder-Verlags mit der Bitte um eine Rezension zum Buch „Wieder ich selbst“ von Birgit Abele. Ich lesen den Blick ins Buch und bitte um Zusendung. … Wieder einmal und diesmal ganz massiv blicke ich beim Lesen in Abgründe… (Weiterlesen) |
| Spiritueller Missbrauch im Mittelalter – Recherchen zu Elisabeth von Thüringen (2024/1, S. 18-23) | „Ihren Beichtvater Konrad von Marburg hat sie sich selbst ausgesucht, sie hat Angst vor seiner Strenge, seine Schläge schmerzen wochenlang“. Dieser Satz aus dem Artikel beruht auf einer Quelle: Dem Libellus, also den Aussagen der Dienerinnen im Rahmen des Heiligsprechungsprozesses von Elisabeth von Thüringen. Der Beitrag geht aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive der Frage nach, ob man im Hinblick auf Vorkommnissse im Mittelalter von „Spirituellem Missbrauch“ sprechen kann. (Zum Text) |
| Katholischer Fundamentalismus – Artikel zu einem Vortrag von Doris Reisinger (2023/3, S. 4-9) | „Ihren Beichtvater Konrad von Marburg hat sie sich selbst ausgesucht, sie hat Angst vor seiner Strenge, seine Schläge schmerzen wochenlang“. Dieser Satz aus dem Artikel beruht auf einer Quelle: Dem Libellus, also den Aussagen der Dienerinnen im Rahmen des Heiligsprechungsprozesses von Elisabeth von Thüringen. Der Beitrag geht aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive der Frage nach, ob man im Hinblick auf Vorkommnissse im Mittelalter von „Spirituellem Missbrauch“ sprechen kann. (Zum Text) |
| Rezension: Kirchliche Macht und kindliche Ohnmacht (Allessandro/Middelbeck-Varwick/Doris Reisinger) (2023/3, S. 10-11) | Im Herbst 2023 erschien das Buch „Kirchliche Macht und kindliche Ohnmacht – Konturen, Kontexte und Quellen theologischer Missbrauchsforschung“. Herausgeberinnen sind: Lia Alessandro, Anja Middelbeck-Varwick und Doris Reisinger. (Zur Rezension) |
| Rezension: Der Verrat der Seelenführer (Hoyeau/Keul) (2023/3, S. 12) | Prof. Hildegund Keul erforscht komplexe Zusammenhänge zwischen Vulnerabilität, Vulneranz und Resilienz mit einem Schwerpunkt im Bereich Missbrauch und Vertuschung. 2023 hat sie ein Buch von Céline Hoyeau herausgebracht, in dem es um Macht und Missbrauch in Neuen Geistlichen Gemeinschaften geht und das 2021 internationale Aufmerksamkeit erlangt hat. (Zur Rezension) |
| „Was glaubst du, was passiert, wenn die Frauen merken, dass wir nur darum bitten, dass man nochmal drüber reden darf?“ (2023/2,S. 7-11) | Im November 2022 durfte ich einen Text zu meinen Eindrücken als Mitglied des Frauenforums im Synodalen Weg für die Initiative „Voices of faith“ verfassen. 2023 habe ich ihn auch im Magazin veröffentlicht. Meine damaligen kritischen Anmerkungen von damals wurden 2023 und 2024 durch die extrem schwachen Aussagen der Weltsynode mehr als bestätigt. (Zum Text) |
| Interview mit Burkhard Hose: „Für eine Kirche, die sich zu den Menschenrechten bekehrt“ (2023/1, S. 4-7) | 2022 ist das Buch von Burkhard Hose „Verrat am Evangelium – Für eine Kirche, die sich zu den Menschenrechten bekehrt“ erschienen. Im Interview erzählt er, welches „Für“ ihm am meisten am Herzen liegt, wie er sich als kirchlicher Mitarbeiter für Menschenrechte einsetzt und auch, weshalb sich sein Optimismus, was die Zukunft der Kirche anbelangt, in Grenzen hält. (Zum Interview) |
| Szenen einer Synodalversammlung (2022/4, S. 18-19) | Eine ebenfalls herztransplantierte Freundin, die meinen Status in WhatsApp die Synodaltage über angeschaut hat, schrieb vorhin sinngemäß: „Warum tust du dir das an?“ Sie hat recht. Es tut mir nicht gut. Ich frage mich, ob ich meinem Herzgeschenk einen Gefallen tue. Einfach keinen Rückblick auf die Versammlung schreiben geht aber auch nicht. … (Weiterlesen) |
| Interview mit Johanna Beck (2022/2, S. 24-26) | Johanna Beck halt als Kind und Jugendliche sexuellen und spirituellen Missbrauch in der KPE (Katholische Pfadfinderschaft Europas) erlebt. Im Interview erzählt sie davon und gibt Hinweise, wie Kinder vor solchen Übergriffen geschützt werden können. (Zum Text) |
| Rezension zu drei Büchern aus dem Themenbereich: „Katholisch und queer“ (2022/1, S. 14-15) | In dem Büchern „Weil Gott es so will“ (Sr. Philippa Rath) und „Frauen ins Amt“ (Philippa Rath, Burkhard Hose) kommen Menschen zu Wort, die die Abwertung von Frauen* in der katholischen Kirche nicht hinnehmen wollen. Manche reden von „Berufung“, viele reden von „Geschlechtergerechtigkeit“. (Zur Rezension) |
| Rezensionen zu „Weil Gott es so will“ + „Frauen ins Amt“(Rath + Rath/Hose) (2021/4, 14-17) | In dem Büchern „Weil Gott es so will“ (Sr. Philippa Rath) und „Frauen ins Amt“ (Philippa Rath, Burkhard Hose) kommen Menschen zu Wort, die die Abwertung von Frauen* in der katholischen Kirche nicht hinnehmen wollen. Manche reden von „Berufung“, viele reden von „Geschlechtergerechtigkeit“. (Zur Rezension) |
| Rezension „Die Täuschung“ (Norbert Lüdecke) (2021/3, S.2) | „Haben Katholiken die Kirche, die sie verdienen?“, so lautet der Untertitel des Buchs von Norbert Lüdecke. In meinen Augen ist es ein Buch, das alle lesen sollten, die große Hoffnungen in Synodale Prozesse legen – regional, deutschlandweit, kontinental oder weltweit. Lüdecke liefert keine Lösungsvorschläge. Er will informieren. Er selbst hat es mir gegenüber so geäußert. (Zur Rezension) |
| Rezension „Ins leuchtende Du“ (Moosbach / Hg.: Fünfsinn + Jax) (2021/2, S. 27) | „Ins leuchtende Du – Aufstandsgebete und Gottespoesie“. Bärbel Fünfsinn und Aurica Jax sind dieHerausgeberinnen einer Sammlung poetischer Texte von Carola Moosbach. … Im Vorwort schreiben sie: „Carola Moosbachs Texte bringen die spirituellen Verwüstungen durch die sexuelle Gewalt, die sie als Kind erlebte, im wahrsten Sinne des Wortes zur Sprache. …“ (Weiterlesen) |
| „Mir fehlt nichts“ (2020/3, S.12-15 ) | Irgendwann Anfang Juni unterhielt ich mich mit einer 70-jährigen, die seit vielen Jahren beruflich und ehrenamtlich in der Kirche engagiert ist, über die Gottesdienstsituation in Corona-Zeiten. Sie sagte: „Ich war ja jetzt seit vielen Wochen in keiner Eucharistiefeier mehr.“ Dann machte sie eine kleine Pause, lächelte und sagte: „Und – mir fehlt nichts.“ … (Weiterlesen) |
| Was mir Angst macht (2020/2, S. 31-35) | Es ist Sonntag, 17. Mai 2020. Die NWO (neue Weltordnung) ist nicht installiert worden, kein Überwachungschip wurde mittels Zwangsimpfung in mich eingeschleust. Oder doch? Haben wir es nur nicht bemerkt? Wir, die wir ja schon lange vom Reptiloid Merkel regiert werden? … (Weiterlesen) |
| „Lasst euch nicht einwickeln“ (2020/1, S.20-24) | Die Überschrift des Artikels ist ein Zitat. Es stammt von Doris Reisinger und es war ihr Rat an die jungen Synodal*innen vor Beginn der Synodalversammlung. Im Artikel erzähle ich davon, was mir 2020 im Zusammenhang mit dem Titel des Magazins „Macht in der Kirche“ so alles in den Sinn kam. (Zum Text) |
| Prophetisches Denken und Handeln heute (2019/3, S. 7-8) | Die Überschrift zum Untertitel „Prophetisches Denken..“ lautet: „For every complex problem there is an answer that is clear, simple and wrong“ (Henry Louis Mencken, 1880-1959). Im Beitrag zitiere ich ausführlich Grit Maroske – Sächsin, Linke und Antifaschistein-, weil mir ihr Statement beeindruckt hat. (Zum Text) |
| Missbrauch in der katholischen Kirche (2018/4, S. 4-7) | 2018/04 war das Magazin, das die meiste Resonanz erhalten hat von allen insgesamt 88 Magazinen in der Zeit von 2002-2024. Den Leitartikel habe ich damals verfasst. (Zum Text) |
